Buchweizen Wraps

buchweizen wraps

Glutenfrei ist ja mittlerweile voll im Trend. Ob das jetzt berechtigt, oder mal wieder so ein vegan Hipster Ding ist, lassen wir mal außen vor. Bei mir zeigt sich jedoch mehr und mehr, dass meine Neurodermitis sich bei Verzicht auf Weizen enorm bessert. Abgesehen davon ist es vielleicht auch mal ganz interessant, wenn man mit neuen Nahrungsmitteln und Alternativen zu Weizen kocht. Buchweizenmehl ist mittlerweile ohnehin ein fester Bestandteil in meiner Küche geworden. Für die Verarbeitung muss man zwar oftmals etwas tricksen, da es als Preusdogetreide kein Gluten enthält und dadurch nicht immer so ideal bindet. Aber da gibt es auf jeden Fall Mittel und Wege.

Gestern hatte ich keine Lust ewig in der Küche zu stehen und so gab es bei mir Buchweizen Wraps mit einer leckeren Füllung aus Kichererbsen und frischem Gemüse. Erstaunlich, wie gut der Teig beim Ausbacken gehalten hat. Von der Handhabung her war das fast schon einfacher als einen normalen Pfannkuchen herzustellen. Beim Aufrollen muss man dann allerdings etwas vorsichtiger zu Werke gehen. Ihr solltet den Wrap noch etwas ruhen und sich entspannen lassen. Außerdem macht es Sinn den Teig möglichst dünn auszubacken.

Die Paste aus den Kichererbsen erinnert geschmacklich ein wenig an Thunfisch aus der Dose. In etwas veränderter Form wird das Rezept dann auch gerne als veganer Thunfisch im Netz angepriesen. Ja ok, es erinnert ein ganz klein bisschen daran, aber eigentlich finde ich diese Rezepte, bei denen man versucht etwas zu kopieren, extrem albern und überflüssig. Es ist halt kein Thunfisch und basta! Wer den Geschmack trotzdem noch etwas intensivieren möchte, der kann ein paar getrocknete Algen unter die Kichererbsen heben. Nach ein paar Minuten sind selbige dann auch aufgeweicht und geben dem Gericht einen leichten Meeresgeschmack. Dazu habe ich getrockneten Wakame verwendet, den ich normalerweise mit in die Misosuppe gebe.

Die vegane Mayonnaise könnt ihr entweder kaufen, oder auch selber machen. Ein Rezept dafür findet ihr hier. Falls ihr das Rezept zu 100% glutenfrei herstellen möchtet, dann bekommt ihr glutenfreie Sojasauce zumeist im Asiamarkt, oder auch hier.

Die Buchweizen Wraps kann man auch super mit ins Büro nehmen und dann in der Pause futtern. Die Zutaten könnt ihr natürlich auch variieren und beispielsweise Gurke dazugeben. Ihr solltet nur nicht zu viel Füllung verwenden. Sonst lässt sich der Wrap nicht mehr so gut aufrollen und unter Umständen reißt der Teig.

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Buchweizen Wraps
Von der Menge her reicht dieses Rezept für 3 Wraps. Für 3 Personen ist es eventuell etwas wenig, aber für 2 sollte es ausreichen.
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 5 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 5 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
Anleitungen
  1. Das Buchweizenmehl mit dem Wasser in einer Schüssel vermengen. Etwas Salz und Kurkuma dazugeben. Danach für ungefähr 10 Minuten stehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Kichererbsen abgießen und in eine Schüssel geben. Mit einer Gabel grob zerdrücken, aber nicht zu fein. Mit Mayonnaise, Sojasauce und Chilipulver abschmecken. Bei der Sojasauce könnt ihr ruhig großzügiger sein, da die restlichen Zutaten kein Salz abbekommen.
  3. Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Danach etwas von dem Teig in die Pfanne geben und gut verteilen, sodass ihr möglichst dünne Wraps bekommt. Dazu einfach die Pfanne vom Herd nehmen und im Kreis drehen. Auf diese Weile verteilt sich der Teig bis in alle Ecken.
  4. Die Wraps werden jetzt nur kurz von beiden Seiten ausgebacken. Das dauert in etwa 1-2 Minuten pro Seite. In einer beschichteten Pfanne brennt absolut nichts an und ich bin sogar pro Wrap mit nur einem Teelöffel Kokosöl ausgekommen. Ihr könnt natürlich auch ein Rapsöl etc. verwenden.
  5. Danach herausnehmen und mit etwas Küchenpapier vom überschüssigen Fett entfernen. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.
  6. In der Mitte des Wraps ca. 2 Esslöffel von den Kichererbsen verteilen. Die Tomate in Scheiben, die Avocado halbieren und in Spalten schneiden. Danach etwas Tomate, Salat, Avocado und ein paar Sprossen darauf verteilen. Den Wrap jetzt vorsichtig aufrollen und in der Mitte die hintere Seite einschlagen und dann weiter rollen. Danach zur Seite stellen und kurz ruhen lassen. Nach wenigen Minuten kann man den Wrap dann auch in der Mitte mit einem Messer halbieren, oder einfach so essen.

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