Buchweizen-Pfannkuchen

Buchweizen-Pfannkuchen
Buchweizen Pfannkuchen

Buchweizen ist für mich zu einer hervorragenden Alternative zu den gängigen Auszugsmehlen geworden. Meinen Weizenkonsum habe ich mittlerweile auf ein Minimum reduziert, aber so ganz möchte ich natürlich nicht auf die bekannten Produkte verzichten. Umso schöner ist, dass sich Buchweizen erstaunlich gut für die Herstellung von Pfannkuchen eignet. Der Teig erhält in Kombination mit Sojamilch eine hervorragende Konsistenz und ich habe sogar das Gefühl, dass mir die Buchweizen-Pfannkuchen im Vergleich zur Version mit Weizen deutlich besser gelingen.

Eigentlich hat Buchweizen mit normalen Getreidearten nicht wirklich etwas zu tun. Viel mehr ist Buchweizen ein Knöterichgewächs und damit von Natur aus glutenfrei, was ihn zu einer großartigen Alternative für Menschen mit einer Zöliakie macht. Zumal man das Mehl auch zur Herstellung von Broten verwenden kann. Geschroteter Buchweizen ist sogar ein grandioser Ersatz zu Haferflocken. Damit lässt sich beispielsweise auch eine Art Porridge herstellen.

Konsistenz Pfannkuchenteig
Konsistenz Pfannkuchenteig

Wenn ihr mal im Internet sucht werdet ihr feststellen, dass dem Buchweizen zudem in vielen Bereichen eine heilende Wirkung nachgesagt wird. Von Krampfadern über Blutdruck bis hin zur Stärkung der Leber ist mal wieder so ziemlich alles vertreten. Ob dem wirklich so ist kann ich natürlich nicht sagen, aber mit Sicherheit ist Buchweizen ein gesundes Produkt, das zudem auch noch sehr gut schmeckt und einen festen Platz in unserer Küche verdient hat. Zudem ist das Mehl sehr vielseitig. Probiert doch beispielsweise mal meinen Wrap mit Kichererbsen und Avocado aus. Die Kichererbsen erinnern geschmacklich in diesem Rezept sogar ein wenig nach Thunfisch.

In der hier vorgestellten Version sind die Buchweizen-Pfannkuchen eher herzhaft. Wer möchte, der kann durch Zugabe von etwas Zucker natürlich auch eine süße Variante dieses Klassikers zaubern. Wer kein Problem mit gluten hat, der sollte auch mal meine Mandel-Pancakes ausprobieren. Die werden mit Dinkelmehl gemacht und sind ebenfalls sehr lecker.

Zubereitungszeit: 10 Minuten

Für die Buchweizen-Pfannkuchen wird benötigt:

  • 150g Buchweizenmehl*
  • 250ml Sojamilch* ungesüßt (Mineralwasser mit Kohlensäure geht ebenfalls)
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Natron
  • 1 Prise Salz
  • Margarine zum ausbacken (Raps- oder Sonnenblumenöl geht alternativ auch)
  1. Margarine in einer Pfanne erhitzen.
  2. Buchweizenmehl*, Natron, Backpulver und Sojamilch* in einer Schüssel mit einem Schneebesen vermengen. Die Konsistenz sollte, wie auf dem Foto oben zu sehen ist, leicht zähflüssig sein. Mit Salz abschmecken.
  3. Die Buchweizen-Pfannkuchen von beiden Seiten in einer Pfanne ausbacken und beliebig füllen, rollen, oder einfach so essen.

4 Comments

  • Wow, ich liebe Buchweizen-Crêpes… mache sie also eig. immer etwas dünner. Heute habe ich diese Mal ausprobiert. Die sind wie amerikanische Pancakes geworden: locker und fluffig – super lecker! *-*
    Bei mir gab es sie mit gebratenem Lauch, einem Dip aus getrockneten Tomaten und Paprika und einer Scheibe geräuchertem Bio-Lachs (Ja… aller 2 Monate gibt es tatsächlich Fisch auf meinem Tisch. Kein Grund für große Diskussionen ;D )

    Auch sonst ein sehr beeindruckender Blog! Ich habe großen Respekt vor all deinem Wissen und Recherchen. Das du so viele Dinge selber herstellst toppt das Ganze noch 😉

    Mach weiter so!!! – Liebe Grüße aus Leipzig

    • Hi Carolina,

      keine Angst, ich fange keine Diskussionen an 🙂

      Freut mich, dass dir die Pfannkuchen geschmeckt haben. Danke auch für das tolle Lob. Da freue ich mich sehr. Ist halt ein Hobby und man lernt immer wieder dazu.

      Viele Grüße nach Leipzig. Eine sehr schöne Stadt. War mal für 4 Tage dort und fand es wirklich super.

      Viele Grüße

      Dominik

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