Taco-Salat vegan

Veganer Taco-Salat

Kennst du Taco-Salat vielleicht auch noch von Parties und Geburtstagen? Zumindest in meiner Jugend haben Bekannte einen solchen Salat sehr regelmäßig zum Buffet beigesteuert. Um offen zu sein, fand ich dieses Rezept immer enorm gewöhnungsbedürftig. Wobei ich gar nicht sagen möchte, dass diese Salate nicht lecker waren. Ich fand die Vorstellung lediglich seltsam, dass man Maischips, Käsesauce, Salat und Hackfleisch kombiniert und dann als Salat serviert. Zumal man bei Salat ja in der Regel an leichte Gerichte denkt. Und dieses Kriterium wird hier in keinster Weise erfüllt.

Wie bitte? Taco-Salat vegan?

Irgendwann verschwand Taco-Salat aus meinem Leben. Eventuell deshalb, weil wir alle älter wurden und andere Gerichte bevorzugten. Vor einigen Wochen wurde ich jedoch zu einer Einweihungsfeier eingeladen und gefragt, ob ich etwas zum Buffet beisteuern möchte.

So kam mir die Idee, doch einfach eine vegane Variante dieses Salates zu kreieren. Alles was aus Hackfleisch besteht ist schließlich relativ einfach durch Tofu, oder Sojagranulat zu ersetzen. Lediglich bei der Käsesauce war ich mir zunächst etwas unsicher. Doch mit Hilfe von Cashews konnte ich auch dieses Problem schnell lösen.Taco-Salat vegan und glutenfrei

Dadurch ist der Salat aber mit Sicherheit kein Hüftschmeichler. Wahrscheinlich hat er sogar mehr Kalorien als das Original. Aber das kannst du auch positiv sehen. Denn immerhin musst du dann nicht so viel davon machen, weil die Gäste ohnehin nach dem ersten Teller pappsatt sind.

Taco-Salat: Die Sauce macht es

Wahrscheinlich kann man Salsa-Sauce auch als vegane Version problemlos im Supermarkt kaufen. Ich persönlich mache meine Saucen aber lieber selber, zumal es meist auch super schnell geht. Dasselbe würde ich dir auch empfehlen. Aus diesem Grund habe ich dir hier das Rezept für die vegane Salsa-Sauce verlinkt. Die Sauce sollte gut scharf sein, denn schließlich vermengst du sie am Ende noch mit allerlei Zutaten, sodass die Schärfe dadurch wieder abgemildert wird. Die Herstellung selbst dauert nur wenige Minuten.

Die vegane Sour Cream basiert auf eingeweichten Cashews. Das Einweichen solltest du bereits einen Abend vorher beginnen. Auf diese Weise wird Phytinsäure in den Cashews abgebaut und gleichzeitig lassen sie sich viel besser zu einer Creme verarbeiten. Der Rest ist simpel und in wenigen Minuten erledigt. Umso besser dein Standmixer ist, desto cremiger wird die Struktur der Sour Cream.

Ich habe früher einen preiswerten Standmixer für ca. 100 Euro verwendet und bin mittlerweile auf einen Omniblend gewechselt. Wobei es natürlich genauso gute, oder gar bessere Produkte von anderen Herstellern gibt. In dieser Preisklasse merkt man einen gewaltigen Unterschied. Die Sour Cream wird bei Hochleistungsmixern einfach viel glatter und hat eine tolle Konsistenz.

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Taco-Salat
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Schüssel
Zutaten
Vorbereitung 15 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Schüssel
Zutaten
Anleitungen
  1. Das Sojagranulat in einen Topf mit Wasser, oder Gemüsebrühe geben, aufkochen lassen und für 10 Minuten köcheln. Danach abgießen und mit kaltem Wasser abbrausen. Sobald das Granulat nicht mehr so heiß ist, kannst du das restliche Wasser mit den Händen ausdrücken.
  2. 4 Esslöffel Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Das Soja darin 4-5 Minuten anbraten. Jetzt mit Paprikapulver würzen, etwas salzen und umrühren. Gib nun die Salsa-Sauce dazu. Diese kann gekauft sein. Im Text habe ich dir aber ein einfaches Rezept verlinkt. Für 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz abschmecken, vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Die Kidney-Bohnen und den Mais abgießen und mit Wasser abbrausen. Die Paprika waschen und in kleine Stücke schneiden. Den Salat waschen und fein schneiden.
  4. Gib jetzt das Soja in eine Schüssel und verteile es auf dem Boden. Die Sour Cream kommt jetzt als Schicht oben drauf. Auch hier findest du das Rezept im letzten Textabschnitt verlinkt. Danach verteilst du die Bohnen mit dem Mais und der Paprika darauf. Am Ende kommt der Salat hinzu. Gib jetzt noch ein paar Hände Tortilla-Chips oben auf den Salat. Aber erst kurz bevor du servierst, damit die Chips eventuelles Wasser vom Salat nicht mehr aufnehmen. Dadurch würden sie matschig werden.

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