Rohkost Möhrenkuchen

Glutenfreier Rohkost Möhrenkuchen

Ein leckerer Kuchen muss nicht aus dem Ofen kommen. Rohkost wird geschmacklich ganz gerne einmal unterschätzt. Wer sich damit ein wenig beschäftigt, wird aber schnell feststellen, dass hier unglaublich leckere Rezepte möglich sind.

Den Rohkost Möhrenkuchen habe ich mir nicht selbst ausgedacht, sondern auf folgendem englischsprachigen Blog entdeckt. Ein paar kleine Veränderung habe ich jedoch vorgenommen und mich bei den Inhaltsangaben nur grob an das Rezept gehalten.

Als fauler Mensch sind rohvegane Kuchen genau richtig für mich. Zwar werden recht viele Zutaten benötigt, diese werden in der Regel aber einfach nur mit einander vermengt. Dadurch gestaltet sich die Herstellung besonders einfach und die Rezepte gelingen so gut wie immer, da man keinen Ofen benötigt und dort entsprechend nichts mehr schiefgehen kann.

rohveganer Möhrenkuchen

Besonders gut schmeckt der Kuchen übrigens, wenn ihr ihn mit etwas Kokossahne serviert. Kokossahne lässt sich in wenigen Minuten selber machen und hebt den Geschmack des Kuchens noch einmal deutlich an. Ich war früher nie ein Fan von Sahne, aber die Version auf Basis von Kokos schmeckt auch mir sehr gut.

Rohkost-Möhrenkuchen vegan & glutenfrei

Rohkost Möhrenkuchen hält lange satt

Im Vergleich zu klassischem Kuchen ist Rohkost höchst sättigend und das auch für lange Zeit. Kein Wunder, wenn man sich die Zutaten ansieht. Gerade Cashews und Kokosmilch sind enorm kalorienreich und haben einen hohen Fettanteil. Durch das Fehlen von Zucker und Weizenmehl steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an, sodass man später am Tag keine Hungerattacken bekommt.

Aus diesem Grund habe ich auch selten erlebt, dass jemand mehr als ein Stück Möhrenkuchen verdrücken kann. Auch deshalb bin ich mittlerweile dazu übergegangen, rohvegane Kuchen nur noch in kleinen Formen zuzubereiten. In diesem Fall habe ich eine Form im Format 20×22 cm von einem großen Möbelhaus verwendet. Falls ihr am Ende doch noch Kuchen übrig haben solltet, dann könnt ihr den Rohkost Möhrenkuchen auch perfekt einfrieren. Der Geschmack wird dadurch so gut wie gar nicht beeinträchtigt.

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Möhrenkuchen
Vorbereitung 15-20 Minuten
Wartezeit 4 Stunden
Portionen
Stücke
Zutaten
Grundteig
Frosting
Vorbereitung 15-20 Minuten
Wartezeit 4 Stunden
Portionen
Stücke
Zutaten
Grundteig
Frosting
Anleitungen
  1. Schält die Möhren und raspelt sie mit einer Reibe, oder einer Küchenmaschine. Die Datteln entkernen, sofern noch Kerne enthalten sind. Den Ingwer schälen und reiben, oder alternativ auf Ingwer als Pulver zurückgreifen. Gebt jetzt alle größeren Zutaten wie Datteln, Nüsse und Möhren für den Grundteig in eine Küchenmaschine mit L-Messer und verarbeitet sie zu einer homogenen Masse. Die restlichen Zutaten wie Kokosmehl, Öl und Kokosflocken könnt ihr später hinzugeben. Der Teig sollte wie auf dem Foto aussehen. Eventuell müsst ihr zwischendurch mit einem Schaber die Zutaten etwas nach unten drücken, damit das Messer sie richtig greifen und zerkleinern kann.
  2. Nehmt jetzt eine Form und legt diese mit Backpapier aus. Ich nehme dafür eine Auflaufform mit den Maßen 20x22 cm. Sowas bekommt ihr für wenig Geld beispielsweise bei einem schwedischen Möbelhaus. Größer muss der Kuchen gar nicht sein, da rohvegane Kuchen in der Regel sehr mächtig und sättigend sind. Gebt den Teig hinein und verteilt ihn gut.
  3. Für das Frosting müsst ihr die Cashews erst einmal über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Das Wasser kippt ihr danach weg. Vermengt jetzt Kokosöl, Cashews und Kokosmilch in einer Küchenmaschine mit L-Messer zu einer glatten Creme. Es kann ein wenig dauern, bis die Cashews wirklich komplett zerkleinert sind. Ein paar Minuten solltet ihr die Maschine schon arbeiten lassen. Andernfalls bleiben Stückchen übrig.
  4. Gebt jetzt das Frosting auf den Kuchen und garniert ihn mit gehackten Walnüssen. Danach für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Creme wird in dieser Zeit fest und ihr könnt den Kuchen im Anschluss servieren.

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