Rote Bete Meerrettich Aufstrich

Rote Bete Meerrettich Aufstrich selber machen

Rote Bete Meerrettich Aufstrich
Rote Bete Meerrettich Aufstrich

Die Rote Bete fristete bis vor wenigen Jahren zu Unrecht ein Schattendasein in meiner Küche. Der Name per se klingt aber auch schon nicht gerade sehr trendy und schmackhaft, wie ich zugeben muss. Doch es lohnt sich mehr mit diesem Knollengewächs zu beschäftigten. Zum einen ist Rote Bete reicht an wichtigen Nährstoffen, zum anderen hat sie nur sehr wenige Kalorien und ist somit auch dann super geeignet, wenn man ein paar Kilogramm abnehmen möchte.

Rote Bete auf Brot
Die Kresse ist nicht nur Verzierung, sondern passt auch geschmacklich sehr gut.

Mittlerweile kommt Rote Bete 1-2 Mal pro Woche bei mir auf den Tisch. In der Regel als Rote Bete Salat mit Kichererbsen und Kräutern, oder als Rote Bete Carpaccio mit Rucola und Räuchertofu.

Da ich veganen Aufschnitt nicht wirklich lecker finde habe ich zudem öfter einen recht großen Vorrat an Brotaufstrichen bei mir zu Hause. Doch auf die Dauer ist das nicht gerade ein Schnäppchen und so wollte ich diesmal einen Rote Bete Meerrettich Aufstrich selber machen.

Rote Bete Meerrettich Brotaufstrich
Den Brotaufstrich kann man nett verpackt auch super verschenken.

Eines vorweg: Es lohnt sich mit frischer Rote Bete zu arbeiten, auch wenn dies den Arbeitsaufwand erhöht. Geschmacklich ist das jedoch ein ziemlich großer Unterschied, sodass ich dringend dazu raten möchte. Rote Bete ist zudem das gesamte Jahr hinweg erhältlich. Sofern ihr die Knolle mit Grünzeug bekommt dürft ihr euch freuen, denn selbiges könnt ihr super als Salat, oder ähnlich wie Spinat zubereiten.

Rote Bete Meerrettich Aufstrich
Schmeckt selbst gemacht einfach besser.

Von der Menge her reicht dieses Rezept zudem für 2 große Einmachgläser. Wer weniger möchte, dem empfehle ich die Mengenangaben zu halbieren.

Zubereitungszeit: 70 Minuten

 

  • 1kg Rote Bete (frisch)
  • 120g Sonnenblumenkerne
  • 65g Meerrettich
  • 5 Esslöffel Apfelessig
  • 5 Esslöffel Olivenöl
  • 3 Esslöffel Zitronensaft
  • Meersalz

 

 

  1. Die Sonnenblumenkerne für 2 Stunden in Wasser einweichen. Danach abgießen, abtropfen und in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  2. Wasser in einem Topf aufsetzen und salzen. Die Rote Bete darin bei mittlerer Hitze für ungefähr 45 Minuten kochen. Je nach Größe kann es etwas länger, aber auch kürzer dauern.
  3. Die Rote Bete vom Herd nehmen und abgießen. Mit kaltem Wasser abspülen, sodass die Knollen nicht mehr so heiß sind und verarbeitet werden können.
  4. Für das Schälen am besten Handschuhe verwenden. Mit einem Spargel- oder Gemüseschäler lässt sich die Haut jetzt recht einfach abziehen.
  5. Die Rote Bete danach in einen Topf, oder ein Gefäß geben und mit einem Stabmixer zu einer Paste pürieren. Zitronensaft, Olivenöl, Apfelessig und die gerösteten Sonnenblumenkerne dazugeben und kräftig pürieren.
  6. Jetzt noch den frischen Meerrettich reiben, untermengen und den Rote Bete Meerrettich Aufstrich mit Salz abschmecken.
  7. Bei der Haltbarkeit bin ich mir nicht so sicher. Ich persönlich fülle die Aufstriche immer in ein mit heißem Wasser ausgespültes und verschließbares Gefäß und lager sie im Kühlschrank. 5-6 Tage sollte sich der Aufstrich bestimmt halten, aber meistens ist er ohnehin vorher schon aufgebraucht.

5 Comments

  • Mein Lieblingsaufstrich aus roter Beete: die rote Beete und den Meerrettich vorher fermentieren und erst dann mit Sonnenblumenkernen oder anderen Nüssen pürieren. Du WIRST es lieben, weil der erdige Geschmack ist komplett weg. Den Essig kannst Du natürlich weglassen und die Haltbarkeit wird dadurch auch erhöht. Probier es aus!

  • Hallo Uwe,

    das hat zwei Gründe.

    1. Die Kerne lassen sich später besser pürieren, da die Struktur aufweicht.

    2. Das Einweichen neutralisiert die enthaltene Phytinsäure, die in größeren Mengen und auf Dauer schädlich sein kann. Deswegen sollten Nüsse, Samen und Getreide bei regelmäßigem Verzehr immer eingeweicht werden.

    Viele Grüße

    Dominik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.