Think Green – Mehr Nachhaltigkeit im Alltag

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Als ich vor einigen Jahren damit begann, meine Ernährung umzustellen, wollte ich eigentlich nur etwas Gutes für meinen Körper tun. Tierwohl und Nachhaltigkeit hatte ich damals nur zweitrangig im Sinn.

Mittlerweile sind ungefähr 4 Jahre vergangen und meine Einstellung dazu hat sich enorm geändert. Nachhaltigkeit betrifft uns alle und ist absolut notwendig.

Laut Umweltbundesamt landen beispielsweise 30 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr in unseren Weltmeeren. Tendenz steigend. Mikroplastik gelangt auf diese Weise in den Nahrungskreislauf. Kleintiere wie Muscheln nehmen diese über das Wasser auf und sterben deutlich früher, weil das Plastik Entzündungen im Körper hervorruft.

Aber auch größere Plastikteile werden immer wieder von Vögeln gefressen. So fanden Forscher bei 93% aller getesteten Eissturmvögel Plastik im Magen. Im Schnitt 27 Einzelteile pro Tier. Ein Grund mehr für mich, von Plastik- auf Glasflaschen umzusteigen.

Ein hundertprozentiger Verzicht auf Plastik im Alltag ist natürlich enorm schwierig. Bei meinem täglichen Einkauf versuche ich so oft es geht in den Biomarkt zu gehen, da man dort noch Gemüse einzeln mitnehmen kann und keine abgepackten Schalen einkaufen muss. Anstelle einer Plastiktüte kommt dann mein Jutebeutel zum Einsatz. Dadurch kann man bereits einen Großteil an Plastik einsparen. Aber auch bei mir gibt es diesbezüglich noch einiges an Optimierungspotenzial.

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Alle Bildrechte liegen bei Coupons4u.de

Nachhaltig in allen Lebenslagen

Nachhaltigkeit hört hier aber noch längst nicht auf. In fast jedem Lebensbereich kann man sich für bessere, oder zumindest weniger schlechte, Alternativen entscheiden. Bei Kleidung gibt es mittlerweile tolle Produzenten von Fairtrade Waren mit Biosiegel. Viele Hersteller legen hier Wert auf faire Löhne und nachhaltige Rohstoffe. Solche Produkte sind natürlich meist sehr hochpreisig. Ein T-Shirt kostet hier gerne einmal 30 Euro und mehr.

Das kann sich natürlich nicht jeder leisten. Wer es sich jedoch leisten kann, sollte so gut es geht darauf achten. Wir leben aktuell in einer sogenannten Wegwerfgesellschaft. Ein Großteil der Bevölkerung geht zu H&M oder Primark und kauft dort monatlich mehrere Kleidungsstücke für wenig Geld. Oft hinterfragt man den eigenen Konsum in dieser Hinsicht nicht und viele dieser Teile landen im Schrank und werden nur sehr selten angezogen. Es kostet ja nichts, also kann man es ja mal mitnehmen.

Geht etwas kaputt, dann wird es weggeworfen und man kauft sich etwas Neues. Dabei müssen Bio und Fairtrade nicht unbedingt teurer sein in Relation. Qualität statt Quantität sollte es hier heißen. Denn dann kommt man auch mit weniger Kleidungsstücken im Jahr aus und der höhere Anschaffungspreis relativiert sich wieder stark.

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Auch im Haushalt kann man nachhaltigere Entscheidungen treffen. Als damals die Kernschmelze im Atomkraftwerk Fukushima stattgefunden hat, habe ich mich umgehend nach einem anderen Stromanbieter umgesehen und mich relativ schnell für Naturstrom entschieden. Ich wollte Atomenergie nicht mehr länger unterstützen. Das hatte natürlich auch persönliche Gründe, da ich schon mehrfach in Japan gewesen bin und dort auch studiert habe. Der Umstieg zu Naturstrom war zu Beginn nur bedingt teurer und mittlerweile ist es mir wert, einen kleinen Aufpreis zu zahlen.

Think Green mit den richtigen Shops

Als mich vor einigen Tagen die Seite COUPONS4U anschrieb und auf das aktuelle Think Green Special aufmerksam machte, fand ich das sehr passend für meine Seite und konnte mir eine Zusammenarbeit sofort vorstellen. Das Special läuft noch bis einschließlich 5. Juni 2017. Bis dahin könnt ihr auf der Aktionsseite zum Special zahlreiche Gutscheinaktionen nutzen und auf diese Weise in jedem Shop kräftig sparen.

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Natürlich sind bei weitem nicht alle Gutscheine für Veganer interessant. Ihr solltet euch einmal in Ruhe durch die verschiedenen Shops klicken. Angebote wie Ökostrom von Simply Green (der Strom kommt laut Webseite durch den Anbieter entega) und vor allem Polarstern sehen auf den ersten Blick sehr interessant aus. Wer bisher noch nicht gewechselt hat, dem bietet sich hier eine gute Gelegenheit.

Der Online Shop Purenature bietet beispielsweise einen kompletten Veganshop auf seiner Seite. Dort bekommt ihr neben Lebensmitteln und Naturkosmetik alles, was man so im Haushalt benötigt.

Für Teefreunde wie mich bietet sich dagegen ein Besuch im Shop von Tea & More an. Dort bekommt ihr beispielsweise hochwertige Bio Matchas aus Japan, die aus der südlich gelegenen Region Kagoshima stammen.

Und falls ihr gerade noch ein paar T-Shirts für den Sommer sucht, dann kann ich euch das Angebot von ThokkThokk sehr ans Herz legen. Dort bekommt ihr aktuell 10% Rabatt und auf den ersten Blick sind nahezu alle Shirts vegan, Fairtrade und Bio. Auch optisch finde ich das Angebot sehr gelungen. Falls ihr also die nächsten Tage ohnehin mal wieder zu H&M wolltet, hier ist eure Chance doch noch auf Fairtrade umzusteigen.

Und die Moral von der Geschichte?

Think Green kann im Alltag nahezu beliebig skaliert werden. Keiner ist perfekt und in unserer Gesellschaft gibt es so etwas wie den perfekten Konsum nicht. Dennoch sollten wir gelegentlich über unseren Tellerrand schauen und überlegen, inwiefern wir einen kleinen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit leisten können. Die Preise für nachhaltige Mode, Kosmetik und andere Waren sind in der Regel deutlich höher. Wählen wir jedoch Qualität vor Quantität, dann relativiert sich der hohe Preis oftmals. So kann jeder ein kleines Stück dazu beitragen, unsere Umwelt zu schonen. Denn wenn wir dies nicht tun, dann zahlen wir alle eines Tages mehr, als wir haben.

 

2 Comments

  • Das ist der springende Punkt: klar kostet es mehr, aber die Arbeiter werden eben auch bezahlt und unsere Erde geschont – ganz wahrscheinlich hält es auch länger als das Schlabbershirt von Primark. Man muss die Dinge wieder schätzen lernen und sollte sich immer VOR dem einkaufen überlegen was man braucht.
    Danke für den Link. „Think green war mir bisher unbekannt“ – werd ich mal vorbeischauen c:

  • Hi Caro,

    die Aktion ist mittlerweile wohl abgelaufen. Aber die einzelnen Shops gibt es natürlich noch. Ich kaufe seit einiger Zeit eigentlich nur noch Klamotten von Armedangels und bin damit sehr happy. Die Qualität ist deutlich besser als von H&M und Co. Außerdem finde ich die Philosophie der Marke gut und das sie aus Köln sind. Wenn man eher Qualität kauft, gerade bei Kleidung, dann hat man am Ende sogar gespart, weil es länger hält und man weniger kaufen muss.

    LG

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