Gabel statt Skalpell | Review zur Dokumentation

Gesundheit geht durch den Magen

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Heute möchte ich euch die Dokumentation „Gabel statt Skalpell“ gerne ans Herz legen, in der es vornehmlich um den Einfluss der heutigen Ernährung auf unsere Gesundheit geht.

Im Grund beschäftigt sich die Doku in erster Linie mit der Situation des Gesundheitswesen in den USA, aber sicherlich kann man das mittlerweile nahezu 1:1 auch auf Deutschland beziehen. Seit Jahren steigen auch in Deutschland die Gesundheitsausgaben und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Im Jahr 2012 waren das zum Beispiel über 300 Milliarden Euro! Im Jahr 2000 waren es dagegen nur etwa 212 Milliarden Euro. Im Vergleich zu 1992 hat sich die Höhe der Ausgaben sogar verdoppelt (Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung). Woher kommt es also, dass wir immer mehr für unsere Gesundheit ausgeben müssen?

Wenn es nach Regisseur Roger Ebert geht ist die Antwort eigentlich ganz einfach, unsere Ernährung ist Schuld. Zu viel Fett, zu viel Zucker und zu viele tierische Produkte in unserer täglichen Nahrung können Auslöser für diverse Krankheitsbilder sein. In erster Linie beschäftigt sich Ebert hier mit den Zivilisationskrankheiten Diabetes, Fettleibigkeit, koronare Herzerkrankungen und Krebs. Faszinierend sind dabei die Testergebnisse einiger Patienten die ihre Ernährung in Folge schwerster Erkrankungen umgestellt und damit bahnbrechende Erfolgt feiern konnten. So musste ein Patient zu Beginn der Ernährungsumstellung noch täglich bis zu 9 Pillen und 2 Spritzen zu sich nehmen, damit er einigermaßen heil durch den Alltag kam. Nachdem er die Umstellung auf eine vollwertige, vorwiegend vegane Ernährung durchgeführt hatte, konnte er all diese Produkte nach wenigen Wochen absetzen und war so gut wie all seine Beschwerden los.

In Bezug auf Krebserkrankungen wird dann auch Prof. Dr. T. Colin Campbell, der bereits mit der China Study für viel Aufesehen sorgte, interviewt und begleitet. Dr. Campbell hatte damals bei einem Aufenthalt Philippinen festgestellt, dass die Krebsraten in der Bevölkerung höchst unterschiedlich verteilt waren. So litten vor allem Kinder von reichen Familien, die sich vermehrt tierische Produkte leisten konnten, an Leberkrebs. Auf diesen Beobachtungen basierend beschäftigte sich Dr. Campbell vermehrt mit dem Thema, was letztendlich zur Veröffentlichung seiner bekannten China Study führte.

Was man hier glaube ich nicht falsch verstehen sollte ist die Tatsache, dass der Konsum an tierischen Produkten an sich nicht zwangsläufig schädlich ist. Auch wenn ich es natürlich gerne sehen würde, dass wir alle überhaupt kein Fleisch mehr konsumieren würde ich sagen, dass der Konsum von einem Stück Fleisch pro Woche wohl kaum Auswirkungen auf unseren Organismus haben wird. Vielmehr ist wohl die Masse der tierischen Proteine die wir täglich zu uns nehmen entscheidend für die Bildung von Krankheiten. Wenn ich also jeden Tag Wurst, Fleisch, Milch, Käse und dann eventuell noch raffinierte Produkte in Form von Süßigkeiten, Softdrinks konsumiere, dann brauche ich mich langfristig nicht über die Entstehung von Krankheiten wundern. Das kann dann nebensächlich mit Hautausschlägen, Neurodermitis, Schlafmangel anfangen und sich natürlich auf Dauer weiter steigern.

„Gabel statt Skalpell“ argumentiert auf genau auf diese Weise. Eine vorwiegend pflanzliche Ernährung kann die Entstehung von Krankheiten verhindern, im besten Falle sogar rückgängig machen. Auf diese Weise könnten wir Milliarden an Euro einsparen, die aktuell für unsere Gesundheit ausgegeben werden. Doch wer würde dann noch etwas daran verdienen? Die großen Lebensmittel- und Pharmakonzerne mit Sicherheit nicht.

Wer sich näher mit dem Thema beschäftigen möchte, dem kann ich „Gabel statt Skalpell“ wärmstens ans Herz legen. Hier könnt ihr euch schon einmal einen kleinen Trailer dazu ansehen.
Gabel statt Skalpell Trailer Deutsch

Die DVD zu „Gabel statt Skalpell“ ist für ein paar Euro auch bei Amazon erhältlich: Gabel statt Skalpell – DVD

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