Risotto mit Austernpilzen und Spinat

Risotto mit Austernpilzen und Spinat

 

 

Risotto mit Austernpilzen
Risotto mit Austernpilzen
 

 
Ich stehe ja wirklich total auf Risotto und könnte es eigentlich jeden Tag essen. So schwierig wie es immer dargestellt wird ist es zudem gar nicht und mit etwas Übung und Geduld bekommt das eigentlich jeder hin. Im folgenden Rezept wollte ich mal eines mit Austernpilzen ausprobieren, aber man kann auch andere Pilzsorten ohne Probleme verwenden. Toll stelle ich mir das Ganze auch mit dem sehr aromatischen Shiitake vor, der aber meistens etwas teuer ist, zumindest im Bioladen bei mir um die Ecke.

Bei einem Risotto ist es sehr wichtig immer eine gute Gemüsebrühe zu verwenden. Also am besten frisch selber machen, oder zumindest eine hochwertige aus dem Bioladen verwenden. Die Brühe muss zudem heiß sein, da ansonsten das Risotto wieder runtergekühlt wird. Übrigens muss man keinesfalls die ganze Zeit rühren, so wie es ja immer behauptet wird. Trotzdem sollte man immer schön aufpassen, damit auch nichts anbrennt und tendenziell etwas mehr Brühe hinzugeben.

Eine genaue Kochzeit anzugeben ist schwierig, da immer verschiedene Faktoren hinzukommen, aber in der Regel benötigt man ca. 30 Minuten.
 

 
Folgende Zutaten brauchen wir:

250g Risottoreis

150g frischer Spinat

150g Austernpilze

1,5 Liter Gemüsebrühe

1 Glas trockener Weißwein

1 Schalotte

2 Knoblauchzehen

3 Zweige Thymian

2 Esslöffel Margarine

50g Staudensellerie

Saft einer halben Zitrone

2 Esslöffel Hefeflocken
 

 
1) Eine Knoblauchzehe und die Schalotte schälen und fein schneiden. Ein Esslöffel Margarine in einen großen Topf geben und bei mittlerer Temperatur erhitzen, dann Knoblauch und Schalotte hinzugeben und 2 Minuten anschwitzen. Den Sellerie in feine Ringe schneiden und ebenfalls für eine weitere Minute hinzugeben.

2)  Jetzt den Risottoreis in den Topf geben und kurz mit den anderen Zutaten anbraten, danach mit Weißwein ablöschen. Die Temperatur während des gesamten Kochprozesses auf mittlerer Stufe halten.

3) Sobald die Flüssigkeit reduziert ist 1-2 Kellen von der heißen Gemüsebrühe eingießen und den Reis immer wieder in eine Richtung umrühren. Ihr solltet ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt bekommen an dem kaum noch Flüssigkeit im Topf ist und bevor der Reis droht anzubrennen. Genau in diesem Moment solltet ihr dann wieder Brühe nachgießen.

4) In der Zwischenzeit die Pilze grob schneiden. Den restlichen Knoblauch schälen und  fein schneiden und mit der Margarine in der Pfanne anschwitzen. Jetzt die Pilze und den fein gehackten Thymian hinzugeben und alles mit einer Prise Salz und Pfeffer würzen. Ich brate die Pilze immer recht scharf für ca. 5,6 Minuten an und stelle sie dann zur Seite.

5) Zwischendurch könnt ihr jetzt auch schon einmal den Spinat waschen und anschließend kurz mit heißem Wasser übergießen, damit er etwas einfällt und dadurch leichter zu verarbeiten ist.

6) Zwei Esslöffel von den Pilzen (ich nehme die Enden, damit es etwas netter aussieht) in ein Gefäß geben und mit einem Esslöffel Brühe mit einem Stabmixer pürieren und danach in das Risotto geben. Würde ich so nach ca. 15 Minuten Kochzeit machen, damit sich der Geschmack der Pilze noch entfalten kann. Zwischendrin immer wieder einmal probieren, damit das Risotto am Ende noch etwas Biss hat.

7) 2,3 Minuten vor Ende der Kochzeit die restlichen Pilze und den Spinat unterheben und alles mit ein wenig Salz, Pfeffer und der Zitrone abschmecken. Für einen leicht käsigen Touch die Hefeflocken hineingeben. Wer mag kann zudem noch etwas Margarine mit einrühren, dann wird es etwas cremiger.

 

Guten Appetit!


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4 Comments

  • Sehr leckeres Rezept, Dankeschön!
    Wir haben zwar nicht einmal einen Liter der Gemüsebrühe gebraucht, genaugenommen nur ca 750ml und haben ein paar Prisen Zucker ergänzt, aber das Ergebnis war lecker.
    Wichtig auch, den Sellerie, wie beschrieben, zuerst andünsten, denn beim Kochvorgang wird er nicht mehr sonderlich viel weicher und da ich den fälschlicherweise zusammen mit dem Reis dazugab, hatten wir einen Sellerie “ al dente“ im Risotto.
    Übrigens haben wir das Ganze mangels Austernpilzen mit Steinpilzen gemacht, war auch lecker:)

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