Flammkuchen vegan

Flammkuchen vegan mit Zwiebeln und Räuchertofu

Flammkuchen vegan
Flammkuchen vegan

So ein Blog ist schon irgendwie eine kulinarische Entdeckungsreise. Ich muss mir ja quasi jede Woche irgendwas neues überlegen und Flammkuchen standen bisher noch nie bei mir daheim auf dem Speiseplan. Also hat es mich heute mal zu unseren französischen Nachbarn ins Elsass verschlagen.

Um den Schmand zu ersetzen habe ich ein wenig mit Mandeln rumexperimentiert und der dabei entstandene Mandelschmand hat sich auf jeden Fall ganz gut als Ersatz gemacht. Leider habe ich den Flammkuchen ein wenig zu lange im Ofen gelassen, sodass der Mandelschmand etwas zu viel Flüssigkeit verloren hat und am Ende etwas trocken war. Beim zweiten Flammkuchen hat es aber schon deutlich besser funktioniert und es war überhaupt nicht trocken. Also unbedingt beim Backvorgang ein Auge darauf haben. Backöfen sind schließlich alle ein wenig unterschiedlich.

Am besten mit einem leckeren Glad Wein und guten Freunden genießen. Der Teig reicht in der Regel für 2 größere Flammkuchen.

Zubereitungszeit:35 Minuten

 

  • 250g Mehl (ich verwende fast immer Dinkelmehl)
  • 2 Teelöffel Salz
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 210g Wasser
  • 2 Scharlotten
  • 150g Räuchertofu
  • 70g Mandeln
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Teelöffel Agavendicksaft
  • Schnittlauch

 

 

  1. Mehl mit den 2 Teelöffeln Salz , dem Öl und 130 g Wasser in einer Schüssel zu einem Teig vermengen und für ca. 5 Minuten gut durchkneten.
  2. Den Teig teilen und zu zwei hauchdünnen Flammkuchen ausrollen. Auf Backpapier legen und erst einmal zur Seite stellen.
  3. Die Mandeln mit 80g Wasser in einen Mixer geben und auf höchster Stufe für 2 Minuten sehr gründlich durchpürieren. Von der Konsistenz her sollte es ähnlich wie Schmand dickflüssig sein. Falls nicht, dann noch etwas länger pürieren und eventuell noch ein paar Mandeln hinzugeben, bzw. natürlich umgekehrt Wasser sofern es zu dick wird.
  4. Den Mandelschmand mit Salz, Pfeffer und etwas Agavendicksaft abschmecken.
  5. Den Mandelschmand jetzt gleichmäßig auf beiden Flammkuchen verteilen.
  6. Die Scharlotten schälen und in feine Ringe schneiden.
  7. Den Tofu in feine, dünne Streifen schneiden.
  8. Tofu und Scharlotten gleichmäßig auf den Flammkuchen verteilen. Zum Schluß etwas Salz und Pfeffer oben drauf geben.
  9. Den Backofen bei Umluft auf 250g vorheizen und die Flammkuchen auf mittlerer Stufe für 15 Minuten backen. Unbedingt zwischendurch danach sehen, da der Mandelschmand noch leicht flüssig sein muss. Wenn es zu lange im Ofen bleibt, dann wird der Schmand leider sehr trocken. Also eher früher als später rausnehmen.
  10. Den Schnittlauch fein hacken, auf den fertigen Flammkuchen verteilen und servieren.

8 Comments

    • Hallo Namensvetter 🙂

      Musst auf jeden Fall aufpassen, dass dir weder der Teig noch der Belag zu trocken werden. Wünsche dir viel Spaß.

  • Hi Dominik!

    Ich bin gestern über Dein Blog gestolpert als ich unter anderem nach „Räubertofu“ gesucht hab. Damit fand Google das Rezept hier 😉

    Danke dafür. Ich hab mir den Flammkuchen heute gemacht und esse ihn gerade, während ich das hier schreibe. Ich hatte von einem dieser Pizzakits (Fertigteig mit Soßenbasis) nur den Teig, weil mir das Soßenglas unterwegs zerdeppert war und da hab ich geschaut, was ich stattdessen damit machen könnte…

    Sehr sehr lecker, dieser Flammkuchen! Auch bei mir ist der Schmand etwas trocken geworden, aber es geht noch. Ansonsten hab ich anstelle der Schalotten eine halbe Gemüsezwiebel genommen und die zubereitete Masse einer halben Packung dieser Selbstmachgemüseburger darüber verteilt, die ich noch im Kühlschrank hatte.

    Das ist so lecker, ich könnte fast drin baden! Nomnomnomnomnom….

    Liebe Grüße,
    Nora

    • Hi Nora,

      ja, das mit dem „Schmand“ ist ein wenig trickreich. Ein paar Sekunden zu lange im Ofen und es wird etwas trocken. Da muss man echt ein Auge drauf werfen. Wahrscheinlich angedickte Sojasahne die bessere Alternative, aber damals war ich extrem auf Cashews und Mandeln fixiert.

      Freut mich sehr, dass es dir trotzdem geschmeckt hat und das die Gemüseburger noch einen guten Zweck erfüllt haben 🙂

      Viele Grüße

      Dominik

  • na toll….die Verwendung des Öls hast du leider im Text nicht berücksichtigt…jetzt hab ich den Teig gerade ausgerollt und belegt und festgestellt, dass das ÖL fehlt…wahrscheinlich gehört das in den Teig?? Hoffe das kann man trotzdem essen…

    • Hallo Elke,

      ach Mist. Tut mir sehr leid. Werde ich direkt ergänzen. Genau, der soll in den Teig. Aber eventuell klappt es ja auch so problemlos. Probier es unbedingt aus.

      LG

      Dominik

      • Hallo Dominik…konnte man tatsächlich essen, wenn auch die Konsistenz etwas an Schuhsohle erinnert hat…egal, schmeckt ansonsten wirklich super und wird nochmal gemacht…dieses mal mit ÖL und hoffentlich nicht mehr so gummiartig…lg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die DSGVO-Checkbox ist ein Pflichtfeld

*

Ich stimme der Datenspeicherung zu