Chili sin carne

Chili sin carne
Chili sin carne

An meinem Geburtstag habe ich dieses Gericht meinen Gästen präsentiert und die meisten dachten tatsächlich, dass es sich dabei um ein klassisches Chili mit Hackfleisch handelt. Im Grunde bin ich ja kein großer Fan von stark verarbeiteten Ersatzprodukten wie Sojagranulat, aber in diesem Fall passt es tatsächlich sehr gut und man kann ja auch hier und da mal eine Ausnahme machen.

Durch den Zimt bekommt das Chili sin carne noch einmal einen leicht weihnachtlichen Touch, der aber ganz gut zu diesem deftigen Gericht passt.. Da viele Leute den Geschmack nicht mögen kann man die Zimststange aber natürlich auch weglassen.

Am besten schmeckt das Chili eigentlich erst dann, wenn man es eine Nacht hat durchziehen lassen. Idealerweise serviert ihr es mit Thai- oder Duftreis.

Zubereitungszeit: 60 Minuten

 

  • 50g Sojagranulat
  • 250ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Teelöffel Chilipulver
  • 1 Teelöffel Kreuzkümmel
  • 100ml Rotwein
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Mais
  • 2 Dosen Tomaten
  • 1 Stange Zimt
  • 1 Paprika
  • 1 Teelöffel Majoran
  • 1 Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Rosmarin

 

 

  1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen, im Anschluss fein hacken. Den Kreuzkümmel in einem Mörser zerstoßen. Öl in einem großen Topf erhitzen und alles hinzugeben.
  2. In den Topf kommen jetzt noch das Tomatenmark, der Zimt und das Sojagranulat. Alles immer wieder rühren und für ungefähr 3-4 Minuten anbraten. Im Anschluss mit dem Rotwein ablöschen und für weitere 3 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Paprika in der Zwischenzeit waschen und schneiden, Mais und Kidneybohnen abseihen.
  4. Das Gemüse und die Dosentomaten werden jetzt in den Topf gegeben und alles mit heißer Gemüsebrühe aufgefüllt.
  5. Jetzt muss das Ganze für ca. 45 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln. So etwa 10 Minuten vor Ende mit den restlichen Gewürzen abschmecken.
  6. Im Idealfall das Chili sin carne noch etwas durchziehen lassen und danach mit Reis servieren.

4 Comments

  • Ich möchte am Wochenende versuchen dieses Rezept nachzukochen. Nimmt man hierzu lieber einen süßen oder herben Wein? Danke im Voraus für die Rückmeldung 🙂

    • Hi Sarah,

      ich persönlich würde einen etwas herberen Wein nehmen. Das Gericht an sich ist ja per se etwas deftiger, da passt meiner Meinung nach ein süßer Rotwein nicht sonderlich gut. Im Grunde merkst du am Ende aber auch nicht mehr viel vom Rotwein. Ich nehme meistens einen trockenen Merlot.

      LG

      Dominik

  • Hi Dominik,
    das Rezept ist zwar schon ein bisschen älter, bleibt aber ja dennoch ein Klassiker für Geburtstage.

    Deshalb soll es das Samstag auch bei mir geben. Nur fällt mir die Mengenabschätzung für 30 Leute etwas schwer.

    Weißt du vielleicht noch, für wie viele Menschen das Chili ca. gereicht hat?

    LG
    Tina

    • Hi Tina,

      ja, zu Beginn des Blogs habe ich leider den Fehler gemacht nicht immer aufzuschreiben, für wie viele Personen das Gericht reicht. Obwohl sowas ja eigentlich Standard ist. Ich meine aber, ich hätte die Mengen damals für das Rezept hier etwas runtergerechnet. Schließlich kocht ja nicht jeder immer für 10 Personen und mehr. Ich würde mal sagen, dass es für 4-5 Personen reichen sollte in der Version hier. Viele Grüße Dominik

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