Blogparade: „Vegan, Saisonal, Regional & Fast Food“

Aufruf zur #vlogparade2016

Blogparade

Bild: © Trueffelpix / Fotolia.com.

Das Thema: „Vegan, Saisonal, Regional & Fast Food

Unser heutige Zeit ist extrem schnelllebig geworden. Viele kommen nach der Arbeit nach Hause und haben keine Lust mehr, sich noch länger an den Herd zu stellen. Stattdessen greift ein Großteil der Bevölkerung auf Fertigprodukte und Fast Food zurück. Darunter kann langfristig die Gesundheit leiden. Ziel dieser Blogparade ist es, die Leute wieder zum Kochen zu bringen, indem wir ein kleines Kochbuch mit möglichst unkomplizierten und schnellen Rezepten zusammenstellen. Dabei soll vorwiegend auf heimische Produkte zurückgegriffen werden, um lange Transportwege zu vermeiden.

Allgemein: Was ist eine Blogparade?

Eine Blogparade ist eine Aktion mehrere Blogger/User zu einem bestimmten Thema, das zuvor definiert wird. Es gibt immer jemanden der die Blogparade ausruft, ein Thema bestimmt und den Verlauf entsprechend strukturiert leitet. Dieser Blogger tritt also als Veranstalter auf.

Die Teilnehmer melden sich beim Veranstalter und schreiben dann einen entsprechenden Beitrag, der auf den Aufruf zur Blogparade verlinkt. Die Beiträge werden vom Veranstalter gesammelt und nach Ablauf einer zuvor definierten Frist veröffentlicht. In vielen Fällen gibt es ein abschließendes Fazit.

Wer kann teilnehmen?

Generell kann jeder Blogger und auch jeder User ohne eigene Seite teilnehmen, der sich für das Thema interessiert. Als Veranstalter behalte ich mir allerdings vor, bestimmte Beiträge nicht zu veröffentlichen, sofern selbige nicht zum Thema passen, oder qualitativ unzureichend verfasst wurden. Ein Rezept beispielsweise, das schlecht beschrieben und bebildert ist, kann von den meisten Besuchern nicht nachgekocht werden. Hier solltet ihr auf eine einfache Sprache achten und komplizierte Schritte vermeiden.

Anforderungen für die Teilnahme

  • Bitte nur mit 100% veganen Rezepten teilnehmen.
  • Fotos nicht vergessen. Diese sollten eine entsprechende Qualität haben und gut erkennbar sein.
  • Saisonalität: Verwendet Produkte die im September und August Saison haben.
  • Regionalität: Die Produkte sollen möglichst alle in Deutschland angebaut werden. Sowas wie Kokosmilch und Ananas etc. sind nicht regional. Bei den Gewürzen sind Ausnahmen dagegen in geringem Umfang erlaubt.
  • Fast Food: Das Gericht soll innerhalb von 15-20 Minuten nachgekocht werden können.
  • Laufzeit: Die Parade startet am 08.08.2016 und endet am 08.09.2016 (einen Tag später startet das Voting für das beste Rezept).
  • Für die sozialen Netzwerke könnt ihr den Hashtag #vlogparade2016 verwenden
  • Update: Es kam die Frage auf, ob das Rezept nur eine der Bedingungen (saisonal, regional, vegan, fast food) erfüllen muss, oder alle zusammen. Damit es nicht zu einfach wird, sollen natürlich alle Bedingungen erfüllt werden. Bei Gewürzen darf es Ausnahmen geben.

Eine gute Hilfestellung für regionale und saisonale Produkte findet ihr hier: Regional-Saisonal Kalender

Der Ablauf

  1. Kreiere bis spätestens 08.09.2016 ein Rezept mit Foto und Kochanleitung.
  2. Veröffentliche dein Rezept auf deinem Blog und verweise darin auf die Teilnahme an dieser Blogparade hier.
  3. Schreibe unter diesen Artikel hier einen Kommentar und verlinke dein Rezept. Ich nehme den Link dann mit in die Blogparade auf.
  4. Falls du keinen Blog haben solltest, dann schick mir dein Rezept doch einfach als PDF oder Word Datei. Ich stelle es dann hier auf der Seite zum Download bereit.
  5. Bei Fragen kannst du mir gerne eine Mail schicken, oder mich direkt bei Facebook kontaktieren.

Was passiert nach der Blogparade?

Die Beiträge werden hier auf dieser Seite verlinkt. Gleichzeitig werde ich einen Poll veröffentlichen (Laufzeit 09.09.-.16,09.2016), sodass die Besucher das beste, oder interessanteste Rezept wählen können. Die Gewinner werden dann noch einmal gesondert am Ende der #vlogparade2016 mit ihrem Blog vorgestellt.

Im Anschluss werde ich die gesammelten Rezepte in einem E-Book (PDF) verarbeiten, das sich jeder kostenlos runterladen kann. Alle teilnehmenden Blogger und User dürfen das Buch natürlich ebenfalls zum Download anbieten, aber dafür kein Geld nehmen. Wer an dieser Blogparade teilnimmt, stimmt demnach zu, dass sein persönlicher Beitrag mit Link zum Blog und entsprechenden Fotos auf diese Weise (als E-Book) veröffentlicht und kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Auf das Urheberrecht der Bilder wird natürlich hingewiesen.

Ein kleines Dankeschön

In erster Linie soll die Blogparade Spaß bringen und für die Blogbetreiber und User einen Mehrwert darstellen. Dennoch habe ich mich um ein paar kleine Preise bemüht, damit möglichst viele mit einem Beitrag beteiligen und wir am Ende ein schönes Ergebnis haben.

Die Marke biozentrale spendiert dem Gewinner eine Vegan Geschenkbox im Wert von 29,90 Euro. Das gesamte Sortiment von biozentrale könnt ihr nicht nur bei Amazon bestellen, sondern natürlich auch bei den meisten großen Supermarktketten erwerben.

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Produktfoto: © www.biozentrale.de

Die Firma pandoo hat mir netterweise zwei Bambus Küchenpapierrollen zur Verfügung gestellt, die an den 2. und 3. Platz gehen werden. Bei dem Produkt handelt es sich um waschbare, umweltfreundliche Papiertücher, die aus Bambus hergestellt werden und antibakteriell sind. Die einzelnen Tücher lassen sich ganz normal in der Waschmaschine waschen und können dann immer wieder neu verwendet werden.

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 Produktfoto: © pandoo

Ich freue mich auf zahlreiche Beiträge und rege Teilnahme.

Update: Hier findet ihr alle bisher eingereichten Beiträge

Blitzrezept: vegane, idiotensichere Zucchini(Creme)Suppe (Kathi von We are Vamily)

Veganes Club Sandwich mit Kartoffelchips (Dominik von veganisstgrün)

Blitzrezept: veganes Mangoldpesto (Kathi von We are Vamily)

Fliederbeersuppe mit Grießklößchen (Sean von dailyvegan.de)

Schnelle, bunte Herbstpuffer auf frischem Salat (Cordula von Wir essen Pflanzen)

Zucchini-Nudeln mit Tomatenpesto (Mehr als Grünzeug)

Couscous provençal mit Fenchel-Tomaten-Gemüse (Birgit von der Facebook-Seite Veganistan)

Gemüse-Spaghetti mit Walnüssen (Birgit von der Facebook-Seite Veganistan)

Pellkartoffeln mit Kräuterquark und Rohkostsalat (Birgit von der Facebook-Seite Veganistan)

Und hier die Ergebnisse der Umfrage:

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Glückwunsch an Sean von Dailyvegan mit seiner Fliederbeersuppe, die deutlich mit 29 Stimmen auf dem ersten Platz gelandet ist. Kathi von We are Vamily holt mit ihrer Zucchinisuppe und dem Mangoldpesto Platz 2, während sich Birgit von Veganistan und Cordula von Wir essen Pflanzen den 3. Platz teilen. Da muss ich mir jetzt also auch noch Gedanken um die Preisgestaltung auf Platz 3 machen. Aber kriegen wir schon hin 🙂

 

Und hier könnt ihr euch alle Rezepte als eBook im PDF-Format runterladen:  eBook runterladen (591 Downloads)

23 Comments

  • Super Idee, mit der Blogparade. Sollen alle Rezepte aus regionalen Zutaten sein und in 20 Minuten nachkochbar oder soll es entweder regional oder FastFood sein? Bei regionalen Rezepten kommt ja nichts mit Schokolade, Algen, Kichererbsen, Linsen, Tofu/ Soja, Kokos etc. in Frage.

    • Hallo Cornelia,

      im Idealfall sollen alle Punkte berücksichtigt werden. Ich wollte es mit Absicht etwas schwieriger machen 🙂

      Dieser Kalender hier (http://www.regional-saisonal.de/saisonkalender-gemuese) gibt einen guten Überblick über jene Produkte, die im August/September Saison haben.

      Da bleibt noch immer eine recht große Auswahl und es muss wirklich nichts super kompliziertes sein. Spontan fallen mir z.B. diverse Suppen, oder Kompott ein.

      Lieben Gruß

      Dominik

  • Hallo Dominik,

    hier ist ein Rezept für eine einfache, aber leckere Fliederbeersuppe. Die Fliederbeeren (Holunderbeeren) sind gerade reif und man kann den Saft für die Suppe entweder selbst machen oder kaufen.
    Die Suppe ist mit Grießklößchen, Äpfeln und Birnen und innerhalb von 10-15 auf dem Teller.
    Da Fliederbeeren sehr gut gegen Erkältungen, Fieber und verstopfte Atemwege helfen ist diese Supper besonders gesund bei Erkältung.

    Hier ist der Link zum Rezept:
    http://www.dailyvegan.de/2016/08/21/fliederbeersuppe-mit-griesskloesschen-gegen-erkaeltung/

    Liebe Grüße
    Sean

  • Hallo Dominik!
    Endlich habe ich es geschafft und mein ganz persönliches aktuelles Lieblingsrezept für die Blogparade veröffentlicht: Schnell gemachte Zucchini-Nudeln mit Tomatenpesto. Unkompliziert, lecker und saisonal. 🙂

    Das Rezept findest du hier: http://mehralsgruenzeug.com/zucchini-nudeln-mit-tomatenpesto/

    P.S.: Für die Auslosung des Gewinnes möchte ich gerne – falls das möglich ist – nur bezüglich der Bambustücher in Betracht kommen, da ich auf Plastikverpackungen weitgehend verzichten möchte und mir dieser Nachhaltigkeitsaspekt sehr wichtig ist. Dafür danke ich dir im Voraus! 🙂

    Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
    Jenni

  • Hallo Dominik,
    einen blog habe ich nicht.
    Nur die facebook-Seite Veganistan
    https://www.facebook.com/Veganistan-137751106675220/?ref=aymt_homepage_panel
    Die aber, wenn sie mal groß ist, ein Blog werden soll.
    Anbei ein Rezept, das der Jahreszeit entspricht, ausschließlich mit heimischen Produkten hergestellt werden kann, den puren Geschmack der Saison auf den Teller bringt. Außerdem kann es in mindestens zwei verschiedenen Varianten zubereitet werden: roh-vegan und als Wok-Gericht.
    Dazu bedarf es auch keiner besonderen Küchengeräte, ein Julienne-Schneider ist schon für kleines Geld quasi in jedem Supermarkt erhältlich.
    Lein- und Walnussöl gibt es in unterschiedlicher Qualität, und natürlich zu unterschiedlichen Preisen. Zu sehr unterschiedlichen Preisen. Da lohnt vielleicht, ´nen Euronen mehr zu investieren, da es sich um sehr gesunde Nahrungsmittel handelt. Leinsamen ist ein heimischen Superfood, und kann es locker mit Chia aufnehmen.
    Die Mischung Lein-Walnussöl kann vielfältig verwendet werden, z.B. morgen in den Frischkornbrei, oder als Dressing für Rohkostsalat.
    Das bringt mich zu meiner ersten Frage: Ein Rezept pro Person?
    Außerdem: Wie kommen meine Fotos zu Dir?

    Liebe Grüße
    Birgit

    Gemüse-Spaghetti mit Walnüssen:

    Die Zucchini und die Möhren sind frisch vom Beet, die Walnüsse aus NachbarIns Garten, die Pastinake vom Markt von einem Hof aus der Region, das Lein- und das Walnussöl (kalt gepresst nach roh-veganen Maßstäben) von einer Bio-Ölmühle aus Schleswig-Holstein, die selbst anbauen.
    Die Garnitur aus Sprossen und Kresse lassen sich sehr einfach selbst ziehen. Können aber auch weggelassen werden
    Die gängigen Öko-Firmen verarbeiten Soja, das in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und in Österreich angebaut wird.
    Mehr Öko (Anbau und Fußabdruck) geht nicht.

    Zutaten:
    (pro Person)
    ca. 60-70 g Pastinaken
    ca. 60-70 g Möhren
    ca. 60-70 g Zucchini
    1 Hand voll Walnüsse
    1 EL Leinöl
    1 EL Walnussöl
    2 EL Sojasahne/Pflanzensahne
    Evtl. Salz und Pfeffer

    Zubereitung:
    Das Öl und die Sojasahne mischen. Evtl. mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Persönlich bevorzuge ich den Geschmack der Walnüsse pur.
    Das Gemüse in der angegebenen Reihenfolge zu Spiralen schneiden. Entweder mit einem Spiralschneider, oder einem Julienne-Schneider. Die Pastinaken zuerst, und mit der Öl-Sojamilch-Mischung vermengen. Pastinaken sind roh manchmal etwas hölzern, werden aber weich, wenn sie einen Moment eingeweicht werden.
    Möhren und Zucchini dazugeben, alles gründlich vermengen.
    Die Walnüsse könnt Ihr zerkleinern, indem Ihr sie in der Handfläche gegeneinander drückt.
    Wenn Ihr mögt, mit ein paar Sprossen und Kresse garnieren.

    Wer keinen Wert legt auf roh-vegan, kann zusätzlich eine Hand voll Walnüsse mahlen, und in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Dazu könnt Ihr die Walnüsse in eine Plastik-Gemüsetüte geben, und auf einer Platte mit dem Nudelholz plätten.

    Alternativ kann das Gemüse auch in Wok gedünstet werden. Dazu das Gemüse entweder ebenfalls in Spiralen schneiden, oder in kleine Stifte.
    Dabei gilt: je dünner Ihr es schneidet, desto schneller gart es.
    Daraus folgert: die Garzeit hängt von der Stärke der Stifte oder Spiralen ab.
    Diese in etwas Öl, z.B. Rapsöl, das von einigen Firmen aus heimischer Produktion angeboten wird, in Schichten auf kleiner Flamme dünsten. Zuerst die Pastinaken. Wenn sie al dente sind, aus dem Wok nehmen, und auf einem Teller aufbewahren.
    Dann die Möhren, und die Zucchini nach einer Weile dazu geben. Wenn beides ebenfalls al dente ist, die Pastinaken wieder in die Pfanne geben, und die Sojasahne-Öl-Mischung dazu geben. In dem Fall allerdings nur 2 EL Sojamilch und 1 EL Walnussöl. Das Gemüse ist ja schon in Öl gedünstet. Das Walnussöl brauchen wir nur für den Geschmack.
    Alles in einen Pasta-Teller geben, und die zerkleinerten Walnüsse drüber gegen.

    • Hallo Birgit,

      das hört sich sehr lecker an.

      Bezüglich der Rezepte: Gerne kannst du mir auch mehrere schicken. Haben andere ja auch gemacht. Bei der Verlosung würde ich diese zwar berücksichtigen, aber natürlich nur einen Preis pro Person ausgeben.

      Zu den Fotos: Die kannst du mir gerne per Mail schicken (veganisstgruen@gmail.com), oder ich speichere sie mir einfach von deiner Facebook-Seite, wenn das ok für dich ist. Auf das Urheberrecht weise ich natürlich hin.

      Wäre es auch ok für dich, wenn ich das Rezept schnell als PDF abspeichere und oben im Beitrag mit verlinke? Das wäre etwas übersichtlicher, statt auf deinen Kommentar zu verweisen.

      LG

      Dominik

  • Geniale Aktion! Ich würde mir generell mehr Rezepte wünschen, die regional und saisonal sind. Regional, saisonal UND schnell ist natürlich die Königsdisziplin 😉 Vegane Blogs mit dem x-ten Rezept für Flugmango-Pitahaya-Avocado-Smoothie machen mich immer etwas traurig … Freue mich aufs Nachkochen, danke dir, Dominik, und allen teilnehmenden BloggerInnen für die schönen Ideen!

    • Hi Amelie, wobei so ein Flugmango-Pitahaya-Avocado-Smoothie bestimmt auch ganz gut schmeckt 🙂 Allerdings eher vor Ort in Thailand und nicht in der deutschen Großstadtidylle 🙂 Aber stimmt schon, noch mehr Superfood-Rezepte mit unaussprechlichen Anglizismen braucht die Welt wirklich nicht. Auch wenn ich natürlich auch so ein paar Dinger bei mir auf der Seite habe. LG Dominik

      • Ja, da hast du Recht, deshalb mag ich deinen Blog besonders gerne! Tolle Rezepte mit veganen UND ökologisch vertretbaren Zutaten. Das »und« machts aus 😉

    • Dankeschön Annelie.
      Mein Tipp: Gemüse in den Wok hauen. Das geht ruckzuck, ist immer frisch und knackig. Und eben auch je nach Jahreszeit. Sieht auch bunt und gesund aus.
      Cherrytomaten mit Chili und Knobi z.B. Das passt zu allem: Kartoffeln, Reis, Pasta, Brot, oder einfach nur so.
      Wenn Du Ideen für bestimmtes Gemüse möchtest, kannst Du gern fragen
      liebe Grüße
      Birgit

  • Hallo Dominik, habe eben Deine Blogparade entdeckt – leider zu spät. Ich hätte gerne teilgenommen, wenn ich sie rechtzeitig entdeckt hätte. Habe im Link mal einen Artikel verlinkt, der gepasst hätte und lasse noch liebe Grüße da
    Shivani

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