21 Tage Rohkost-Challenge

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Seit einigen Monaten nehme ich mir jetzt schon vor, mehr Rohkost in meinen Alltag einzubauen. Da ich aber so unglaublich gerne Reis und gekochtes Gemüse esse, war das bisher gar nicht so einfach für mich. Seit einiger Zeit stelle ich jetzt zumindest schon einmal daheim Fermente her. Meist in Form von Kimchi, Sauerkraut und Kombucha, aber zuletzt auch mit Rote Bete und Topinambur. Dadurch gestaltet sich mein Speiseplan mittlerweile deutlich abwechslungsreicher.

Aber jetzt ist es endlich soweit und ich habe mir vorgenommen, mich 21 Tage lang selbst herauszufordern. Dieser Post soll mir dabei helfen und ein wenig Druck ausüben, damit ich zwischendurch nicht einknicke.

Warum gerade Rohkost?

Seit über 5 Jahren habe ich gesundheitliche Probleme. Zwar habe ich diese mittlerweile weitestgehend sehr gut im Griff, aber komplett zufrieden bin ich noch lange nicht. Damals fing es mit Depressionen, trockener und aufgeplatzter Haut an den Händen, Schlaflosigkeit, Allergien, Juckreiz und Ausschlägen an. Teilweise wurde mir sogar schwindelig und ich verlor das Gleichgewicht. Damals suchte ich 5 verschiedene Hautärzte und Allergologen auf, die mir aber nicht wirklich helfen konnten. Stattdessen wurden mir zahlreiche Allergien, sowie eine nicht heilbare Neurodermitis bescheinigt. Die Allergien und Hautprobleme sind mittlerweile fast komplett verschwunden. Lediglich an den Fingern habe ich gelegentlich noch etwas trockene Haut, die aber nicht mehr, oder nur alle paar Monate, rissig wird. Geholfen hat der Umstieg auf eine pflanzliche Ernährung und der Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel. Ich persönlich glaube, dass mein Darm damals stark gestört war und sich mittlerweile langsam erholt hat. Ohne es getestet zu haben, bin ich mir sicher, dass bei mir das sogenannte Leaky Gut Syndrom vorlag.

Mit Rohkost möchte ich nun austesten, ob ich meine letzten Symptome eventuell endgültig loswerden kann. Zudem bin ich sehr gespannt darauf zu sehen, wie mein Körper allgemein auf die Umstellung reagiert und welche positiven, oder negativen Effekte ich bei der Rohkost-Challenge feststellen werde. Außerdem freue ich mich darauf, mein Wissen über Lebensmittel weiter auszubauen und neue Rezepte zu kreieren.

Aufbau der Rohkost-Challenge

Wer möchte, der kann sich gerne ebenfalls beteiligen und anschließend von seinen Erfahrungen berichten, oder sich währenddessen mit mir austauschen. Ich selbst werde meinen Fokus bei der Challenge vermehrt auf High Carb Low Fat legen. Das bedeutet, dass vor allem Obst bei mir im Fokus stehen wird. Dieses werde ich durch Blattgrün ergänzen. Das kann in Form von Smoothies, oder Salaten sein. Ich werde natürlich nicht komplett auf Fett verzichten, es aber zumindest reduzieren. Bekannte Fette in der Rohkost stammen meist aus Samen, Nüssen und Avocados. Diese Fette sind natürlich gut für den Körper, aber man sollte es, so wie mit den meisten Lebensmitteln, nicht übertreiben. Entsprechend werde ich die Zufuhr ein wenig einschränken und nur kleine Mengen davon zu mir nehmen.

Das bedeutet auch, dass ich eher weniger rohvegane Kuchen und Nachtische zubereiten werde. Diese sind zwar sehr lecker, aber meist auch unglaublich fett- und kalorienhaltig. Gelegentlich ist das kein Problem, aber auf Dauer wird der Körper dadurch belastet, sodass man sich träge fühlt. Gleiches gilt für Trockenobst in Form von Datteln, Aprikosen und anderen Früchten. Sehr lecker, aber auch enorm reichhaltig. Ich möchte mich lieber auf frisches Obst, Gemüse und Blattgrün konzentrieren, damit mein Körper mit vielen Nährstoffen versorgt wird.

Am 22.05. geht es dann los. Ich bin schon gespannt und werde weiter berichten.

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